Ziel
Die Jugendstudie zu den Werthaltungen junger Menschen in Österreich wurde 2025 wieder durchgeführt. Die repräsentative Studie gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten und fokussiert die Fragen: Was hat sich bei jungen Menschen in Österreich seit 2020 verändert? Wie sehen sie nach den Jahren der Pandemie und angesichts von Krieg und Klimakrise ihre Zukunft? Was ist ihnen wichtig? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. In diesem Alter stellen sich Jugendliche ihren Entwicklungsaufgaben, festigen ihre Werte und machen sich konkrete Gedanken zu ihrem zukünftigen Lebensweg.
Vorgehen
Die Erhebungen fanden über einen standardisierten Fragebogen im Klassenverband in allen Schultypen statt. Das Sample für die Bundesländer wurde mit Unterstützung der Statistikabteilung des Landes Vorarlberg gezogen.
Methode
In allen teilnehmenden Bundesländern kam ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Themenfelder waren u.a. Freizeit, Freund:innen, Beruf, Zukunftsperspektiven, Ängste, Wertorientierungen, Partnerschaft, Religion, Gesundheit, Politik, Zusammenleben, Schule und Bildung. Zudem gab es drei weitere Schwerpunkte (z.B. zu Nachhaltigkeit und Klima, Medien, soziale Beziehungen, Mehrsprachigkeit) und zwei qualitative Vertiefungsstudien.
- Die Ergebnisse sind repräsentativ für Schüler:innen der 8. bis 12. Schulstufe in Österreich.
- Die standardisierte Onlinebefragung wurde zwischen März und April 2025 durchgeführt.
- Befragt wurden über 15.000 Jugendliche.
- Die Datenanalyse liefert ein differenziertes Bild nach soziodemografischen Merkmalen.
- Die Trendanalyse zeigt Veränderungen zur Befragung von 2020.
Dank
Wir danken:
- allen Schüler:innen für die Einblicke in ihre Lebenswelt.
- den Lehrer:innen und Direktor:innen für die Teilnahme mit ihren Klassen an der Befragung.
- den Bildungsdirektionen der Bundesländer für die Genehmigung der Befragung.
- den Rektor:innen und Vizerektor:innen der Pädagogischen Hochschulen und dem Bundesministerium für Bildung für die bereitwillige personelle, ideelle und materielle Unterstützung.
- dem Land Vorarlberg für die finanzielle Förderung.
- dem Statistischen Amt der Vorarlberger Landesregierung für die professionelle Ziehung der Stichprobe.
- der Praxismittelschule Vorarlberg für den kognitiven Pretest.
- den studentischen Mitarbeiter:innen und allen weiteren helfenden Händen.